Zeit, mehr Geld auszugeben!
Die Filtration dient der Verarbeitung von Abfallprodukten und in manchen Fällen dazu, diese vor oder nach ihrem Abbau so weit wie möglich zu entfernen.
Die normale Süßwasserfilterung ist auf der Oxidation stickstoffhaltiger Substanzen über Nitrit zu Nitrat basiert. Dieses verbleibt im Wasser und wird beim regelmäßigen Wasserwechsel teilweise entfernt. Süßwasserfische sind, mit einigen Ausnahmen, zwar empfindlich gegenüber Nitrit, aber relativ nitrattolerant. Pflanzen können auch einige Abfallprodukte aufnehmen. Daher ist ein Innenfilter oder ein externer Topffilter in der Regel ausreichend.
Leider funktioniert das in Meeressystemen nicht so gut.
LEDs Die Aquarienbeleuchtung hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Wie schon bei früheren Beleuchtungsänderungen wurde auch diese von Aquarianern angestoßen, die neue Entwicklungen mit Beleuchtungseinheiten, die nicht wirklich für den Einsatz in Aquarien konzipiert waren, ausprobiert. Die ersten LED-Leuchten wurden angepasst, wasserdicht gemacht und getestet. Was jedoch scheiterte, war LEDs mit der richtigen Farbtemperatur und dem richtigen Spektrum zu finden. Die ersten kommerziellen LED-Leuchten stießen bei der breiten, eher konservativen Aquaristikgemeinde zunächst auf wenig Vertrauen, eroberten aber mit spezialisierten LED-Einheiten in entsprechenden Gehäusen langsam den Markt. Ein großer Vorteil sind auch die deutlich niedrigeren Stromrechnungen im Vergleich zur früher allgegenwärtigen HQI-Beleuchtung.
HQI- War lange die hellste und beste Lösung für ein Riff. Die kleinen Röhren mussten jährlich mit hohem Aufwand und Kosten ausgetauscht werden, und ein normales System hatte vielleicht zwei x 250 W, die täglich 8–10 Stunden leuchteten. Das entspricht dann 5 kWh täglich, ohne Verluste in der Steuerelektronik eingerechnet. Die erzeugte Wärme war übermäßig hoch, also ein, aber nicht der einzige Grund für offene Systeme.
Zusammen mit blauen aktinischen Leuchtstoffröhren, die 12–14 Stunden eingeschaltet waren. Also nochmal 1 kWh!
Leuchtstoffröhren sind weiterhin als Ersatz erhältlich, können aber auch durch effizientere, langlebigere LED-Äquivalente ersetzt werden, die in die alten Röhrenfassungen passen.
Früher war die Verwendung von Ionenaustauscherharzen üblich. Diese werden heute jedoch eher zur Enthärtung von Süßwasser eingesetzt, wobei hauptsächlich Kalzium durch Natrium ersetzt wird.
Heutzutage ist die Umkehrosmose üblicher. Diese Anlagen sind im Preis gesunken und bieten mehr Nutzen, da sie die meisten gelösten Stoffe entfernen. Haushaltsanlagen arbeiten mit dem Druck der Wasserversorgung, der die kleinen Wassermoleküle durch eine feine Filtermembran drückt. Metalle und organische Moleküle sind deutlich größer, können die Membran nicht durchdringen und werden vom Wasser, das über die Membranoberfläche fließt, weggespült. Die Anlage verfügt daher über einen Zulauf der Wasserversorgung und zwei Abläufe: einen für das Umkehrosmosewasser und einen für das Wasser mit den abgetrennten Stoffen. Wenn Sie dieses Wasser nicht verschwenden möchten, können Sie es zum Spülen der Toilette und für andere Haushaltszwecke verwenden.